Pastorin Birgit Feilcke

Seelsorge im Alter

Liebe Gemeinde,

das Stadtteilhaus „Horner Freiheit“ hat Gestalt angenommen, auf der rückwärtigen Seite der U-Bahn (von der Manshardtstraße aus gesehen). Und ich habe mein Büro bezogen! Darüber bin ich natürlich sehr froh. Ich bekomme schon gelegentlich Besuch und freue mich über alle, die mal vorbeischauen. Verbindliche Sprechzeiten sind schwierig einzuhalten, aber ab April plane ich, jeden Dienstag- und Donnerstagvormittag ab10 Uhr da zu sein.

Am besten ist es, Sie rufen vorher an, meine Telefonnummern sind 0173/2045211 oder 65064844. Unter diesen Nummern bin ich auch erreichbar, wenn Ihnen etwas oder jemand auf dem Herzen liegt und Sie deswegen ein Gespräch brauchen. Zögern Sie nicht, sich zumelden – gemeinsam und im Reden klärt sich manches, was vorherwie ein Stein die Sicht versperrt.

In der Hoffnung auf viele persönliche Begegnungen grüße ich Sie herzlich

Ihre Pastorin Feilcke
(Seelsorge im Alter)

Näheres hier:

Meine Arbeit im Stadtteilhaus

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Zu den Beratungen in der Horner Freiheit

Aktuelle Veranstaltungen

Ich lade herzlich ein in die Horner Freiheit, Am Gojenboom 46:

Offenes Singen Offenes Singen am 21. Oktober und 18. November jeweils
um 18 Uhr, ca. eine Stunde in oder vor der Horner Freiheit
unter Leitung von Julia Brockmann. Der Eintritt ist frei.

Filmabende in der Horner Freiheit
Am 9. Oktober gibt es einen Film über eine Alten-WG in München, die viel unkonventioneller ist als ihre jungen Nachbarn und deswegen in Konflikte gerät. Am 18. November zeigen wir einen Klassiker mit Sophia Loren und Cary Grant mit spitzzüngigen Dialogen und viel Situationskomik.
Aus Gründen des Urheberschutzes dürfen wir hier keine Titel nennen, rufen Sie mich gerne an und fragen nach!
Auch für Gespräche und/oder Fragen Ihrerseits bin ich erreichbar unter 0173/2045211.
Melden Sie sich gern bei mir, ich rufe auch schnellstmöglich zurück.

Ihre Birgit Feilcke

 

Liebe Gemeinde

ich dusche lieber als dass ich bade. Fleisch esse ich überhaupt nicht, sonst aber fast alles. Und bitte füllt mir niemals Milch in den Kaffee…
Diese und andere Informationen, eigentlich ganz alltägliche Dinge, habe ich in mein „Denk dran“- Buch geschrieben. Ich habe das Buch erst vor kurzem entdeckt oder bin vielmehr darauf hingewiesen worden durch eine Dame, die ich in einem Cafe kennengelernt habe. Sie erzählte, dass sie ihrer Tochter aufgetragen habe, bei ihrer Beerdigung Radieschen-Samen zu verteilen, die jede(r) dann aufs Grab streuen solle – so könne sie sich anschließend die Radieschen von unten ansehen.
Ganz so humorvoll planen die meisten von uns nicht ihren Abschied, aber es ist sinnvoll, sich darüber Gedanken zu machen. Und vor allem auch an die Zeit davor zu denken, wenn es uns passieren kann, dass wir aus irgendwelchen Gründen selber nicht mehr entscheiden können. Vielleicht weil wir dementiell erkranken. Da ist es gut, schon einmal überlegt zu haben, was mich eigentlich ausmacht. Welche Vorlieben, welche Abneigungen pflege ich, wie mache ich es mir richtig gemütlich, was brauche ich.
Denk dran, das müssen wir uns dann gar nicht als Buch kaufen, sondern können es auch aufschreiben oder mit einem lieben Menschen besprechen. Genauso wie es sinnvoll ist, die Passwörter für die vielen Geräte, die uns im Alltag begleiten, irgendwo zu vermerken/oder mit jemand zu teilen und auch das übrige, finanzielle und sonstige Fragen wenigstens einmal anzusehen und zu sortieren, welche Bedeutung es für mich hat.
Vorsorge in diesem Sinn betrachte ich nicht als ernste, schwere Pflicht, sondern als ein Nachdenken darüber, wer ich bin, vielleicht auch, wer ich sein möchte, was mich ausmacht und wovor ich geschützt werden möchte.
Es ist eine Chance, den einzelnen zu sehen und das individuelle Leben zu würdigen: in der Familie, in einem Freundeskreis und nicht zuletzt in der Gemeinde, wo es auf jeden von uns ankommt.

Seien Sie herzlich gegrüßt von
                                                                                       Birgit Feilcke
Im Januar 2018