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Geistliches Wort

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Herz auf laut“ - so lautet das Motto der „Nacht der Kirchen“ in diesem Jahr. Ich stutze und vielleicht ist das auch beabsichtigt. Mein Herz ist nicht laut, es macht keine Geräusche, jedenfalls keine, die ich höre. Das geht nur mit Hilfe von Stethoskop oder Ultraschall. Ansonsten weiß ich, dass das Herz ein Muskel ist, der beständig das Blut durch meinen Körper pumpt. Wenn es aufhört zu schlagen, ist mein Leben zu Ende.
Dieses Wissen hat die Menschen schon sehr früh dazu gebracht, das Herz als Ort für das Leben zu verstehen: Hier treffen sich Gefühl und Verstand. Wenn die Bibel vom „Herz“ spricht, meint sie genau das. „Und Gott verstockte das Herz des Pharao“, heißt es immer wieder, wenn der Pharao nach einer überstandenen Plage sein Versprechen zurückzieht, die Israeliten gehen zu lassen. Er handelt wider besseres Wissen („Wenn ich sie nicht ziehen lasse, kommt die nächste Plage“) und gegen sein Gefühl („Gegen die Macht Gottes reichen meine Möglichkeiten nicht aus“). Er hat sein Herz auf leise gestellt. Er hat nicht auf sein Herz gehört, Leid erzeugt und viele Leben vernichtet.
So verstanden, erweist sich die Mottowahl „Herz auf laut“ als treffend: Mit der Nacht der Kirchen feiern wir das Leben und danken Gott. Kommen Sie am Sonnabend, dem 14. September, ab 19 Uhr in die Philippuskirche und stellen Sie in unserer Jazzkirche Ihr Herz auf laut.
Wir freuen uns auf Sie!

Ihre
Pastorin Bettina Schweikle  und  Pastor Otmar Krause

Unsere Kirche

Philippuskirche


Tageslosung

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

- Psalm 139,5

Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?

- Römer 8,35

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