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Osterfest

Liebe Leserin, lieber Leser,
als  ich  gestern  meine  Nachbarin  auf  dem  Parkplatz  traf, fragte  ich  sie:  „Wie  geht  es  Dir?“  und  sie  antwortete: „Schlecht! Mir fehlen die Sonne und die Wärme.“ Ich konnte ihr nur zustimmen.
Im Winter (wenn wir die schneelose, nasskalte Zeit denn so nennen wollen) steigt die Sehnsucht nach Helligkeit und Wärme.  Die  Farbenvielfalt  des  Frühlings  soll endlich  die Tristesse der Grautöne vertreiben!
Wir Menschen leben von der Hoffnung darauf, dass es besser wird. Das ist der Antriebsmotor unseres Lebens. Wer keine  Ziele  mehr  hat,  ist  eigentlich  schon  tot.  Osterfeuer und andere Frühlingsfeste sind ein Ausdruck unserer Sehnsucht nach Helligkeit und Wärme.
Deshalb ist es gut, dass das Osterfest an dieser Stelle im Jahreslauf steht. Die Auferweckung Jesu, der Sieg des Lebens über den Tod, sind Zeichen der Hoffnung auf Gott, der uns  nicht  dem  ewigen  Tod  überlassen  wird,  sondern  ein besseres  Lebens  verheißt:  ohne  Tränen,  ohne  Leid,  ohne Geschrei.
Mit dieser Hoffnung können wir die öden Zeiten aushalten und uns auf Schönes freuen. So werden wir im Sommer eine Woche zu Fuß oder mit dem Fahrrad pilgern und im
Herbst nach Israel fahren.
Vielleicht kommen Sie mit? Es würde uns freuen!
Wir grüßen Sie herzlich 

              Pastorin Bettina Schweikle     Pastor Otmar Krause

Kirche der Gemeinde

Philippuskirche


Tageslosung

Sollte Gott etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten?

- 4.Mose 23,19

Jesus sprach zu Petrus: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?

- Matthäus 14,31

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