Grußwort
Liebe Gemeinde,
die Tage werden wieder länger und heller. Das Leben meldet sich zurück. Mit dem Frühling hoffen wir darauf, dass die Großbaustelle U 4 bald nur noch unter der Erde weitergebaut wird. Die Barrieren, die uns seit Jahren beeinträchtigen, werden hoffentlich bald abgebaut. Unser Kirchturm wird nach Jahren mit Gericht und Gerüst hoffentlich im Frühsommer endlich saniert werden können. Unsere Gemeinden in der Region werden hoffentlich weiter zusammenwachsen, damit wir auch in Zukunft eine große Vielfalt an interessanten Angeboten bereitstellen können.
Ostern ist das Fest der Hoffnung. Ostern handelt nicht von einem glatten Neuanfang, sondern von Hoffnung, die sich ihren Weg bahnt – auch durch Zweifel, Erschöpfung und offene Fragen hindurch. Auferstehung heißt nicht: Alles ist gut. Sondern: Es geht weiter. Leben bricht immer wieder neu auf. Die Kraft des Lebendig-seins setzt sich durch und ist stärker als die Kraft der Verzweiflung und des Todes.
Lebensmut, Hoffnungswillen und Widerstandskraft brauchen wir ganz dringend in diesen unsicheren, von Kriegen und Krisen geprägten Zeiten. Mögen wir gestärkt von der österlichen Hoffnung besonnene Entscheidungen treffen und alles dazu beitragen, was dem Frieden untereinander und in unserem Land dient.
Herzliche Grüße von Ihren Pastorinnen
Bettina Schweikle und Vivian Moyano Valdes