Geistliches Wort

 

 

 

 

 

Liebe Freund*innen der Kirchengemeinde Philippus und Rimbert!

Aktuell leben wir in einer besonderen Zeit. Die Auswirkungen des neuartigen Coronavirus schränken viele unsere Gewohnheiten ein und ein Ende ist noch nicht absehbar.
So werden alle Angebote unserer Kirchengemeinde bis auf Weiteres nicht stattfinden.    
Weitere Informationen werden ständig aktualisiert
Wir werden Sie an dieser Stelle umgehend informieren, wenn sich daran etwas ändert.Trotzdem können wir weiterhin über die modernen Kommunikationsmittel (Telefon, Email usw.) in Verbindung bleiben. Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie Gesprächsbedarf haben.
Wir sind jetzt auf Instagram. Bitte folgen Sie uns unter philippusrimbert und bleiben Sie mit uns in Kontakt.

Der Monatsspruch für März passt auf unsere Situation. Er lautet:
„Jesus Christus spricht: Wachet!“ (Markus 13,37)
Zur Wachsamkeit gehört die Achtsamkeit:
- Passen Sie auf sich und die Menschen um Sie herum auf.
- Tun Sie die Dinge, die notwendig sind.
- Lassen Sie die Dinge, die warten können.Und haben Sie Geduld mit sich, den Anderen und unserer Situation.
Und schließlich: Behalten Sie die Hoffnung, dass am Ende alles gut ausgehen wird.

Das wünschen wir Ihnen und grüßen Sie herzlich

           Ihre              Pastorin Bettina Schweikle  und  Pastor Otmar Krause

Pastorin Schweikle    040 2294 7540   pastorin.schweikle@philippus-rimbert.de
Pastor Krause           040 6549 1881   pastor.krause@philippus-rimbert.de

 

 Sehen Sie hier die Jazz-Andacht mit Propst Buhl vom 27.3.2020

    

+++ Frisch aufgenommen: Der Fotorundgang durch unsere Kirche: Klick hier +++


Ansprache zu Glauben und Hoffen

Liebe Gemeinde!
In diesen Tagen spüren wir, dass wir vielen Gewohnheiten nicht mehr nachgehen können. Versammlungen (leider auch Gottesdienste) mit mehr als zwei Menschen dürfen nicht stattfinden, der körperliche Kontakt soll vermieden werden. Das spüren wir schmerzhaft. Uns wird bewusst, wie gut wir es hatten und wie wichtig der nahe menschliche Kontakt für unser Lebensgefühl gewesen ist.

Es geht uns wie den Israeliten damals, als die Babylonier den Tempel in Jerusalem zerstört hatten und die Oberschicht mit ins Exil nahmen. Die Mitte und das Zentrum waren auf einmal nicht mehr da. Die Einzelnen waren auf sich selber und ihre Erinnerungen zurückgeworfen. Das war schmerzhaft. Aber die Israeliten versanken nicht im Schmerz über das sichtbar Verlorene. Sie richteten ihren Blick nach innen und suchten nach dem, was für ihr Leben wirklich wichtig war. Ihre Antwort: Gott hat uns erschaffen und auserwählt. Er gibt uns nicht verloren. Wenn wir an ihn glauben und auf ihn hoffen, dann wird er alles zu einem guten Ende führen. Damit richteten sie ihren Blick nach vorne, geleitet von ihrem Glauben und von ihrer Hoffnung auf Gott. Die Israeliten im Exil haben eine neue Identität für sich geschaffen mit der Beschneidung als Unterscheidungszeichen, dem wöchentlichen Ruhetag, den zehn Geboten und manchem mehr.

Und Gott hat sie nicht enttäuscht: Schon 50 Jahre später durften sie in die geliebte Heimat zurückkehren, nach 30 weiteren Jahren einen neuen Tempel bauen. So sind die Israeliten innerlich und äußerlich gestärkt aus dieser Krise herausgegangen.

Auch wir heute sind auf unseren Glauben und unsere Hoffnung zurückgeworfen. Die Geschichte Israels kann uns ein ermutigendes Beispiel sein.
Es hilft nichts, sich in den schmerzhaften Erinnerungen zu verlieren.
Es führt auch nicht weiter, die staatlichen Anordnungen zu unterlaufen. Sie dienen zu unserem eigenen Schutz.

Wir tun gut daran, unseren Blick nach innen zu werfen, auf unseren Glauben. Dann wird uns bewusst, dass Gott uns unser Leben geschenkt hat. Der Dank an Gott verändert unser Lebensgefühl.

Und wir können unseren Blick nach vorne wenden, auf das, was wird, worauf wir hoffen: Wir werden wieder gemeinsam Gottesdienste feiern und uns berühren! Bis es soweit ist, können wir telefonieren oder miteinander sprechen. Gott wird es einrichten, bis dahin schenke er uns Geduld!

Amen.
                                                                                  Pastor Otmar Krause

 

Diese Ansprache können Sie hier auch auf Instagram hören und sehen.

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Wohl dem Volk, das jauchzen kann! HERR, sie werden im Licht deines Antlitzes wandeln.

- Psalm 89,16

Wandelt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.

- Epheser 5,8-9

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