Geistliches Wort

Liebe Leserin, lieber Leser,

es ist gut so, wie es ist.
Kennen Sie jemanden, der/die das sagen kann? Oder entspricht dies sogar Ihrem Empfinden? Schön wäre es!
Vielen Menschen fällt es schwer, den eigenen Zustand uneingeschränkt  zu  bejahen. Häufig kommt ein „Ja, aber“, und es folgen Dinge, die nicht so (gelaufen) sind, wie es der/die Betreffende gerne hätte. Der Raum wird erfüllt von schlechten  Gefühlen: Enttäuschung, Wut, Stress,  (Zeit-)Druck, Überforderung durch zu viele Pläne, unerfüllte Wünsche, nur Pflicht, keine Kür, nur Arbeit, kein Vergnügen, …
Ganz zu schweigen von den Menschen, die einen schweren Unfall erlitten haben oder unheilbar erkrankt sind. Häufig hören wir von ihnen den Stoßseufzer: Es ist nicht gut so, wie es ist; ich brauche das ganz anders.
Hier  wird  uns  schmerzlich  bewusst:  Wir  sind  nicht  Herr über unser Leben. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Im Letzten haben wir es nicht in der Hand. Ob sich eine Freundschaft ergibt oder eine Liebe erfüllt - das sind Geschenke, über die wir uns freuen dürfen. Sie können sich nur ereignen, wenn wir Platz für sie haben, offen sind, uns beschenken lassen.
Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.Erst in der Rückschau können wir den Sinn der Ereignisse für unser Leben verstehen;  gut oder schlecht, spielt  dabei nur eine untergeordnete Rolle. Es ist, wie es ist. Wir sind klug beraten, unser Lebensgefühl mit diesem Zustand
zu synchronisieren, indem wir die Enge unseres Herzens durchbrechen und dankbar werden für das, was (geschehen) ist.
Denn: Es ist gut so, wie es ist!

Das wünschen wir Ihnen
und grüßen Sie herzlich!

              Pastorin Bettina Schweikle     Pastor Otmar Krause

Unsere Kirche

Philippuskirche


Tageslosung

Treu ist Gott und kein Böses an ihm, gerecht und wahrhaftig ist er.

- 5.Mose 32,4

Das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis.

- 1.Johannes 1,5

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